Grundwissen Saunanutzung

Ihr neue Sauna in den eigenen vier Wänden ist aufgebaut? Glückwunsch, dann kann es ja gleich losgehen mit dem ersten Saunagang. Doch Vorsicht! Ohne eine gründliche Vorbereitung und etwas Grundwissen sollten Sie keine Sauna benutzen. Bevor Sie also den ersten Gang in der neuen Sauna unternehmen, sollten Sie vorher ein paar Dinge klären.

· Haben Sie die passenden Handtücher?
Ohne diese Handtücher geht in der Sauna nichts: Hamamtücher – auch bekannt als Pestemal – sind das perfekte Accessoire für den Saunagang.

· Sind Sie fit für die Sauna?
Wer stark erkältet oder Fieber hat, sollte gerade als Anfänger nicht in die Sauna. Obwohl Schwitzen gegen die Erkältung hilft, sollten unerfahrene Saunabesucher liebe die Erkältung auskurieren.

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· Kennen Sie den Ablauf?
Einfach rein in die Sauna und sitzen. Fertig. Wer so handelt, schadet langfristig seinen Körper. Der Besuch einer Sauna unterteilt sich in vier Schritten, wobei vier Schritte ein Gang ist und geübte Saunabesucher mehrere Gänge unternehmen können:

1. Schritt: Vor dem Gang in die Sauna abduschen und gründlich abtrocknen

2. Max. 15 bis 20 Minuten Aufenthalt in der Sauna

3. Aus der Sauna raus und etwa 5 Minuten abkühlen

4. Entweder kalt abduschen oder 10 bis 20 Minuten in den Pool steigen (sofern ein Pool im Garten steht)

Anschließend folgt der zweite Gang. Schritt 1 kann natürlich dann weggelassen werden

· Hören Sie auf Ihren Körper
Saunabesuche sind keine Wettkampfveranstaltungen. Auch wenn ihr Kollege oder Nachbar behauptet, er hielte es eine Stunde in der Sauna aus: Gehen Sie aus der Sauna raus, wenn es ihr Körper sagt. Achten Sie auf Signale wie Schwindelgefühl, Kopfschmerzen oder Flimmern vor den Augen. Treten diese Anzeichen auf, sollten Sie sofort die Saunakabine verlassen.

· Übertreiben Sie es nicht

So eine Sauna in den eigenen vier Wänden ist schon verlockend. Gerade in der kalten Jahreszeit möchte man am liebsten jeden Tag in die Sauna gehen. Hier ein Hinweis: Übertreiben Sie es nicht. Der Besuch einer Sauna sollte etwas Besonderes bleiben. Zusätzlich führen häufige saunabesuche langfristig zu Problemen beim Stoffwechsel und schädigen die Haut. Zudem verursachen tägliche Saunagänge hohe Stromkosten. Daher der Tipp: Ein- bis zweimal in der Woche ist völlig ausreichend.

Accessoires für die Sauna

Weiter oben wurde bereits auf die Wahl der richtigen Handtücher eingegangen. Neben Hamamtücher gehören natürlich noch andere Accessoires in Ihre Sauna. Folgendes Zubehör gehört in jede Sauna:

· Saunaaufgüsse und Düfte
Schließen Sie die Augen und atmen Sie den Duft ätherische Öle ein. Diese Inhalation ist besonders für den Nasen-Rachenraum sehr wohltuend und stärkt das Immunsystem

· Saunasalz
Mit Saunasalz peelen Sie Ihre Haut während des Saunabesuchs. Die Poren sind beim Schwitzen besonders offen. Das Peeling reinigt die Haut und macht sie gesünder und weicher.

· Bademantel
Damit Sie nach dem saunen nicht erfrieren, empfiehlt sich ein Bademantel. Schnell übergezogen lässt es sich im Außenbereich – wie der Terrasse – besser entspannen.

· Saunakübel und Saunakellen
Diese wichtigen Utensilien brauchen Sie, damit Sie in Ihrer Sauna einen aromatischen Saunaaufguss durchführen können. Mit der Kelle können Sie das Wasser aus dem Kübel über den Saunastein gießen.

· Saunasteine

Ohne Saunasteine kein Aufguss. Durch das Erhitzen der Steine entsteht der Dampf, der mit angereicherten Düften eine wahre Wohltat ist

· Sanduhr
Da man ohne Schmuck (also auch Uhren) in die Sauna geht, müssen Sie trotzdem die zeit im Blick haben. Eine Sanduhr ist da ganz praktisch. Viele Sanduhren haben eine 5-Minuten-Teilung, um die Zeit in der Saunakabine exakt einzuhalten

Fazit

Eine Saune in den eigenen vier Wänden ist Entspannung pur. Beachtet man ein paar Regeln, steht dem Saunieren nichts mehr im Wege. Aber erst mit dem richtigen Zubehör wie einen Hamamtuch, Saunasteinen oder Saunaaufgüssen wird der Besuch in der eigenen Sauna zu einem wohltuenden Erlebnis.

Eine Sauna im eigenen Haus - Was muss man beachten?

Lea Limicka

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