Anteil Biogas Bio-Heizöl und Holz am den  Erneuerbaren

 

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Quelle AGEE-Stat
http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen?sprungmarke=waerme


Die feste Biomasse, bestehend aus Holz, Pflanzen oder biogenen Abfällen, liefert ca. 75% des Wärmeverbrauchs aus erneuerbaren Energien in Deutschland.
Biomasse kann aber auch in flüssiger Form vorliegen, wie zum Beispiel als Pflanzenöl für Heizkraftwerke, oder als Biokraftstoff zum Verbrennen für zu Hause.
Diese flüssige Biomasse macht jedoch nur einen sehr geringen Teil aus.
Mehr genutzt wird die gasförmige Biomasse, bestehend aus Biogas, oder Biomethan.
Dieser Wert ist etwa 2,5mal so hoch wie der Wärmeverbrauch aus Solarthermie-Anlagen.


Was ist Biomasse und wie wird sie hergestellt?

Als Biomasse werden alle organischen Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs bezeichnet, die als Energieträger genutzt werden. Diese kann in fester, flüssiger oder gasförmiger Form vorliegen.
Bei der flüssigen Form handelt es sich um schwefelarmes Heizöl, das einen bestimmten Anteil flüssiger Brennstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen enthält. Bisher ist das vor allem Biodiesel.
Biogasbildet sich überall dort, wo organisches Material in feuchter Umgebung unter Sauerstoffabschluss zersetzt wird. Diese geschieht durch verschiedene Bakterien.



Heizen mit erneuerbaren Energien  

Die gängigsten Nutzungsmöglichkeiten sind die Holz-, Pellet-, Gas- und Ölheizung.

Die Holzheizung hat den großen Vorteil, dass Sie regional und großflächig vorhanden ist. Somit vermindert sich der Co² Ausstoß, da nur sehr geringe Transportkosten nötig sind. Außerdem kann diese mit eigenem Holz versorgt werden, wenn Sie selbst Hand anlegen möchten.

Die Pelletanlage nutzt die Abfälle aus der holzverarbeitenden Industrie, sowie Resthölzer aus dem Wald, um diese zu kleinen Holzstäbchen zu pressen, welche in einem Kessel verbrannt werden.
Sie läuft komplett automatisch und ist im Vergleich zu den anderen Systemen kostengünstig.

Ebenso wie die Holz und Pelletanlage werden bei der Gas und Ölheizung die Rohstoffe verbrannt und die Wärme genutzt. 

Vergleicht man die jährlich zu zahlenden Verbrauchskosten für ein typisches Einfamilienhaus mit einem Wärmeverbrauch von etwa 20.000 kWh ergeben sich 1.300 € für Holz, 1.100 € für Pellets, 1.300 € für Gas und 1.100 € für Öl.


Fazit:


Es ist interessant über eine Nutzung erneuerbarer Energien nachzudenken, da so oft Kosten gespart, weniger fossile Brennstoffe verbraucht und die Erde auch noch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Die Kombinierbarkeit mit anderen erneuerbaren Energien wie der Solaranlage macht diese Systeme auch zukünftig als rentables umweltfreundliches System interessant.

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