Roomstyles-Ideen für ihr neues Heim erhalten Sie in diesem Artikel.

Klassisch und elegant

Wohnen im klassischen Stil wird von Ästheten mit Sinn für das Traditionelle bevorzugt. Elegant, zeitlos und detailverliebt sind repräsentative Sitzgruppen, Vorhänge und Teppiche gestaltet, die wunderbar mit Lampen, Gemälden und Blumen ergänzt werden. Klassische Roomstyles setzen auf neutrale und helle Farbvarianten wie Grau, Beige, Creme oder Grau. Highlights sind hier und da sorgfältig ausgewählte, hochwertige Antiquitäten, die zusammen mit dem zeitlosen Gesamteindruck den Klassik-Trend ausmachen.

Der Landhausstil: Roomstyling der vielen Möglichkeiten

Mit dem Begriff Landhausstil wurden zunächst mit ganz natürlichen Materialien konstruierte Wohnhäuser benannt, die sich einerseits von den gängigen Einfamilienhäusern und andererseits von den klassisch-noblen Stadtvillen unterscheiden. Später entwickelte sich daraus ein beliebter Roomstyle. Allerdings ist dieser Stil alles andere als einheitlich: So sammeln sich unter dem Begriff Landhausstil verschiedene rustikale Varianten der Raumgestaltung wie nordischer Stil, Cottage-Stil oder Country Stil. Allen gemeinsam ist eine rustikale und sehr gemütliche Einrichtung, in der der Werkstoff Holz die absolute Hauptrolle spielt.

Der deutsche Landhausstil

Charakteristisch für den deutschen Landhausstil ist das eher bäuerliche Flair, das den alten Zeiten der Fachwerkhäuser und Gutshöfe entstammt. Deftig-rustikale und meist aus Weichhölzern gefertigte Bauernmöbel prägen zusammen mit Strohkörben für Brennholz und Äpfel, mit üppigen Blumensträußen und Gestaltungselementen aus den Wäldern die Atmosphäre. Ergänzt wird oft mit rot-weiß gemusterten Textilien und Polstern.

Very british: der Cottage-Stil

Kleine, englische Cottages sind aus groben Natursteinen eher niedrig gebaut und stehen für den urgemütlichen Cottage-Stil Pate. Prägend ist der Einsatz dunkler Hölzer und weicher Textilien vor unverputzten oder schneeweiß verputzten Innenwänden. Häufig zum Einsatz kommen wunderbar verspielte Möbelstücke, Tiermotive oder üppiges florales Design. Dunkle Edelhölzer und allerlei Dekoratives aus der Zeit des British Empire sind für den weiterführenden Kolonialstil charakteristisch.

Aus den USA: der Country Stil

Country Stil ist die nordamerikanische Variante des Landhausstils. Raffiniert bedient er das Klischee von der kleinen Farm im Westen, auf deren Terrasse die Schaukelstühle wippen. Kariert gemusterte Polstermöbel passen manchmal nicht zusammen, weil Zweckmäßigkeit das A und O ist. So erinnert der Country Stil oft an den sogenannten Vintage-Look, mit dem er gern auch kombiniert wird.

Besonders populär: der nordische Stil

Die Skandinavier stehen Pate für den nordischen Landhausstil, der landauf, landab große Popularität erreichet hat. Er entspannte, manchmal hyggelig genannte Einrichtungsstil ist geprägt von klaren Linien, hellen Farben und geometrischen Mustern. Schnörkel und Spielereien sind tabu: In seiner klaren Schlichtheit ist der nordische Roomstyle sowohl gemütlicher Einrichtungsstil aus auch Ausdruck des gelassenen Lebensgefühls seiner Bewohner.

Weniger ist mehr: der minimalistische Stil

Ist er karg? Jedenfalls ist der minimalistische Stil frei von Ballast mit dem klaren Ziel, Schlichtheit und Klarheit umzusetzen. Bei der Einrichtung liegt der Fokus auf dem Wesentlichen. Dabei ist eine Unterordnung des Designs unter die notwendige Funktion nur scheinbar. Vielmehr spielt die Ästhetik eine wesentliche Rolle, egal, ob ein Stuhl keine Details, ein Kissen keine Fransen hat oder eine Wand aus lichtem Sichtbeton besteht. Über allem steht die Frage nach der Notwendigkeit. Alles ohne tatsächliche Funktion kann wegbleiben; Farben wie Grau, Weiß und Schwarz, glatte Oberflächen und klare Linien sind elementar.

Ramponierter Shabby Chic

Abgenutzte weiße Möbelstücke und jede Menge Plaids und gemütliche Kissen, Windlichter, filigraner Blumenschmuck machen den Shabby Chic derzeit so populär. Der romantische, beinahe morbide Charme lässt sich toll mit der Landhaus-Attitüde kombinieren.

Der maritime Stil

Ursprünglich kommt der maritime Stil aus dem Mittelmeerraum. Dabei steht das blaue Meer im Fokus des Roomstylings. Olivenbäume sind einerseits Designelemente auf Keramiken und Textilien, andererseits ist das Olivenholz der bevorzugte Werkstoff. Kombiniert werden die Möbel mit hellen Vorhängen, Kissen und Polstermöbeln, mit Schmiedeeisen, Rattan-Accessoires und viel rustikaler Keramik. Der Farbton Terrakotta ist wichtig für Wände und Böden. Blau ist überall zu finden, ebenso geometrische Formen und schöne florale Motive. Auch hier sind Kombinationen mit Shabby Chic und Landhausdekorationen wunderbar.

Aus den Sixties: die Pop-Art

Dieser Stil entstammt den lauten, kunterbunten 1960er Jahren. Pop-Art stellt sich in besonders auffälligen Designs auf Plakaten, Möbeln und Textilien dar und steht für pure, von Comics beeinflusste Lebensfreude. Knallige Neonfarben, Wandsticker, orientalisch inspirierte Kaffeetische und Sitzsäcke sind das A und O.

Ganz nach Gusto

Analysen ergaben sowohl den Landhausstil als auch klassisch-elegantes Roomstyling, Chabby Chic, den maritimen Stil und die Pop-Art als Trendsetter unter den Roomstylings. Aber auch in den Stilen Vintage, Retro, Asian, Loft und Feng-Shui werden Räume zu individuellen Wohlfühlbereichen. Ausschlaggebend ist einzig und allein der persönliche Geschmack.

Roomstyles für das neue zu Hause

Christin Matz

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