Aber was macht einen Saugroboter überhaupt aus und worauf sollte man bei dem Kauf achten ?
Auf grundlegende Dinge wie einen Akku etc. werden wir heute nicht eingehen. Ich denke jedem dürfte klar sein, dass ein Saugroboter eine Energiequelle benötigt um zu funktionieren. Stattdessen werden wir uns mehr mit Funktionen speziell von Saugrobotern beschäftigen und inwiefern sie sich von den herkömmlichen Staubsaugern abschatten. 

Die Navigation eines Saugroboters
Die drei am häufigst verwendeten Navigationen sind derzeit das Chaosprinzip, die Gyro-Technologie und die Lasernavigation. Die Chaosnavigation schneidet am schlechtesten ab. Sie funktioniert so, dass der Saugroboter ohne Plan durch Ihre Wohnung fährt und zufällig den Boden reinigt. Folglich werden natürlich auch viele Stellen ausgelassen. Bei der Gyro Navigation misst der Saugroboter die Drehbewegungen von der Ladestation aus und navigiert somit durch Ihre Wohnung. Sie ist auf dem 2. Platz hinter der Lasernavigation, welche noch einmal ein ganzes Stück besser funktioniert. Bei der Lasernavigation scannt der Saugroboter seine Umgebung mit einem Laser und kann so sehr präzise Hindernisse ausmachen. 

Die Wischfunktion
Saugroboter sind nicht mehr nur noch zum Saugen da. Bei vielen Modellen sind heutzutage auch Wischfunktionen integriert. Verschiedene Saugroboter mit Wischfunktion finden Sie auf Haushaltsautomatisierung. Momentan gibt es zwei Arten der Wischfunktion. Zum einen die gebräuchlichere Variante, bei welcher der Saugroboter nur ein Wischtuch hinter sich herzieht und zum anderen die fortgeschrittene Variante, bei welcher eine vibrierende Wischplatte unter dem Saugroboter angebracht ist. Der Vorteil einer vibrierenden Wischplatte ist die schnelle Vibration, welche die herkömmliche Wischbewegung nachahmen soll. 

Die Saugkraft
Die Saugkraft ist eine weite wichtige Eigenschaft von Saugrobotern, denn wenn diese nicht hoch genug ist kann viel Schmutz nicht aufgesaugt werden. Die Saugkraft wird in Pascal gemessen (kurz Pa). Wir empfehlen Ihnen einen Saugroboter, welcher mindestens eine Saugkraft von 2000 Pa hat, da sonst viel Schmutz nicht entfernt werden könnte. Der Saugroboter mit der aktuell höchsten Saugkraft ist der Roborock S7 MaxV Ultra mit 5100 Pa. 

Sensoren und Hindernisserkennung
Sensoren und Hinderniserkennung sind fast wenn nicht sogar genauso wichtig wie die Navigation. Sie sorgen dafür, dass der Saugroboter mit keinen Gegenständen zusammenstößt und nicht die Treppen runterfällt etc. Eine Gute Hinderniserkennung erhöht allerdings auch den Preis des Saugroboters, weshalb es bei viele günstigen Saugrobotern so geregelt ist, dass der Saugroboter mit seinem Bumper prüft ob Hindernisse im Weg sind.

Das dürfte als Grundwissen ersteinmal reichen um sich einen Saugroboter zu beschaffen. 

 

Was macht einen Saugroboter aus ?

Leonie Becker

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