Wann sollten Fugen ausgetauscht werden?

Fugen, welche mit Schimmel besetzt sind, der nicht mehr zu entfernen ist, sollten schnellst möglichst ausgetauscht werden, denn Schimmel birgt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für den Menschen. Wer sich länger in einem Raum mit Schimmel aufhält kann Auswirkungen auf das Immunsystem haben und zu Atemnot, Allergien, Fieber und zu weiteren Infekten führen.

Ebenfalls sollten alte und poröse Fugen ausgetauscht werden, welche nicht mehr dicht halten, oder bereits sogar anfangen abzufallen.

Welche Ursachen zum Wachstum der giftigen Pilze führen, lesen Sie im Beitrag Wieso entsteht Schimmel.

 

Worauf muss man beim Austausch achten?

Schimmlige Fugen sind eigentlich Sache des Vermieters. Dennoch sollten Mieter Schimmelpilzbefall vorbeugen, da dieser ein Gesundheitsrisiko darstellt. 
Hier finden Sie 15 Tipps um den Schimmel gar nicht erst entstehen zu lassen.
Sollte dennoch Schimmel auftreten oder die Fugen porös und undicht sein, sollte der Vermieter mit eingeschaltet werden.

Anstatt lange auf einen Handwerker zu warten, welche Ihnen die Fugen ausbessert, können Sie dies selbst tun. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine Sanitäranlagen aus Acryl haben, da Silikon den Kunststoff angreift. Handschuhe schützen vor möglichen Schadstoffen im Silikon.

Fugen im Bad selbst ausbessern

1.     Schimmel und alte Fugen mit einem Schaber oder Messer entfernen

2.     Den Untergrund säubern und trocken lassen

3.     Abkleben der Fuge mit Kreppband

4.     Silikon mit einer Kartuschenpistole in die Fuge spritzen

5.     Mit einem Fugenglätter die Fugen glattziehen und überschüssiges Silikon entfernen

6.     Das Kreppband entfernen

7.     Das Silikon für hart mehrere Stunden hart werden lassen

8.     Tipp: Regelmäßiges putzen mit Badreiniger und abtrocknen der Fugen nach dem Duschen erschwert den erneuten Schimmelpilzbefall.

Hier finden Sie ein Praxisvideo, über einen professionellen Austausch einer Fuge.

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