Die verbesserte Medizin verlängert die Lebenszeit bis in das hohe Alter

Bessere Hygiene und Krankenversorgung steigern die Lebenserwartungen vieler Menschen. Der Altersdurchschnitt ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen. Es wird viel mehr alte Menschen geben, die ein barrierefreies Umfeld benötigen um selbstständig leben zu können. Deshalb ist es wichtig sich mit dem Thema barrierefreies Bauen zu beschäftigen und sich zu informieren, welche Möglichkeiten bei Ihnen besteht ihren Wohnraum auch in weiterer Zukunft noch unbeschwert genießen zu können.

 

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Barrierefreies Planen bei Neubauten oder anstehenden Sanierungen

Es ist sinnvoll bei Neubauten direkt darauf zu achten Barrieren zu vermeiden. Sollten bei Bestandsgebäuden Barrieren vorhanden sein, ist es möglich bei anstehenden Sanierungen diese so durchzuführen, um die Barrieren zu minimieren. Eine Analyse eines Fachmanns ist hierbei anzuraten.

Für einen Vor-Check können Sie die nachfolgenden Fragen beantworten.

 


Checkliste für barrierefreies Wohnen

Allgemein

Küche, Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer sind auf einer Etage,  die von außen stufenlos zu erreichen ist.
Türklingel und Telefon sind so angebracht, dass sie überall zu hören sind

Es gibt keine Türschwellen, hochstehende Teppiche, herumliegende Kabel  oder andere Stolperfallen.

Die Rollläden sind leicht bedienbar oder elektrisch angetrieben. 

Alle Fenster können mit wenig Kraftaufwand geöffnet werden.

Zugang zu Balkon oder Terrasse ist schwellen- und stufenlos.

Die meisten Steckdosen sind erreichbar.

Alle Heizkörper sind bequem erreichbar.  

 

 

Zugang zum Haus 

Der Zugang zum Haus von der Straße aus ist ebenerdig, ohne Stufen  oder Stolperfallen zu erreichen.

Hauseingang, Schlüsselloch, Klingelschild und Hausnummer sind beleuchtet und gut sichtbar.   

Die Haus-\Wohnungstür ist mindestens 200 cm hoch und 90 cm  breit und lässt sich leicht öffnen und schließen, so dass ein Rollstuhl durch passt.    

 

Treppenhaus/Flur

Der Lichtschalter für das Treppenhaus ist leicht zu finden und zu betätigen  oder es gibt einen Bewegungsmelder.  

Im Hausflur ist genügend Platz für Kinderwagen oder Rollator. 

Die einzelnen Treppenstufen sind gut erkennbar und nicht rutschig.

Es gibt beidseitig feste Treppengeländer, die Sicherheit geben.  

Es gibt einen Aufzug, mit dem der Wohnraum stufenlos zu erreichen  ist.

 

 

Küche

Die Arbeitsflächen haben eine angenehme Höhe.

Vor der Küchenzeile sind circa 120 cm freie Fläche.  

Es kann auch im Sitzen gearbeitet werden.

Alle Küchengeräte sind bequem erreichbar, bücken oder strecken ist kaum erforderlich.

 

Wohnzimmer  

Es gibt keine gefährlichen Möbelkanten.

Es gibt keine Stolperfallen.

Es gibt ausreichend Lichtquellen.

 

Badezimmer

Der Fußboden ist rutschfest, auch wenn er etwas feucht wird.

Die barrierefreie Dusche ist ebenerdig.

Es gibt Haltegriffe in der Dusche und am WC. 

Im Bad gibt es genügend Freifläche.

Waschbecken und Spiegel ist auch im Sitzen benutzbar.    

Alle Badutensilien sind einfach zu erreichen.

  

 

Schlafzimmer

Das Bett hat eine bequeme Höhe (mindestens 50 cm).     

Das Licht lässt sich vom Bett aus anschalten.

Der Kleiderschrank ist einfach  zu erreichen.  

Vor dem Schrank und am Bett gibt es mindestens 100 cm Freifläche.

 

 

Förderung der KFW

Die Förderung der KFW ist seit April 2012 gültig und fördert mit dem Kredit KFW 159 bis maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Zusätzlich kann das Zuschussprogramm der KFW in Anspruch genommen werden.


 

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