Funktionsweise vom Kaminofen mit Wassertasche

Auch wenn sich ein Kaminofen mit Wassertasche äußerlich kaum von einem konventionellen Heizkamin unterscheidet, leistet er doch einiges mehr. So versorgt er neben dem Aufstellraum auch die Zentralheizung mit wohliger Wärme.

Wohlige Strahlungswärme über die Oberfläche

Wer sich für einen Kaminofen mit Wassertasche entscheidet, kann den Aufstellraum wie mit einem herkömmlichen Ofen beheizen. Dabei geht die Wärme eines Holzfeuers über die Glastür und die Oberflächen des Kamins an den Raum über. Wie die Energie der Sonne funktioniert das mit wohltuender Strahlungswärme. Diese geht sprichwörtlich unter die Haut und sorgt für ein besonders angenehmes Gefühl. Für die nötige Romantik sorgen darüber hinaus das Knistern, der angenehme Geruch und das wunderschöne Flammenspiel im Ofen.

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Übrigens: Ob Holzscheite beim Verbrennen angenehm duften und knistern, hängt von ihrer Art ab. Vor allem Nadelhölzer wie Fichten, Kiefern oder Lärchen enthalten Terpene und Harze, die für die ganz besondere Kaminabendstimmung sogen.

Wassertasche liefert Energie an die Zentralheizung

Während ein Teil der Wärme des Holzfeuers an den Aufstellraum übergeht, unterstützt eine Wassertasche im Kaminofen die Zentralheizung. Damit das funktioniert, fließt Heizungswasser durch den Wärmeübertrager. Dieses erhitzt sich durch das Holzfeuer und fließt dann in die Heizungsanlage. Hier lässt sich die Wärme nutzen, um die Räume im Haus über Heizkörper oder eine Fußbodenheizung zu erwärmen. Darüber hinaus ist auch die Warmwasserbereitung mit der Ofenwärme möglich.

Übrigens: Ein Kaminofen mit Wassertasche gibt weniger Wärme an den Raum ab, da er auch die Heizung unterstützt. Wie hoch die Leistung jeweils ist, geben Hersteller mit der raumseitigen und der wasserseitigen Leistung im Typenblatt ihrer Produkte an. Einige Kamine für die Heizung haben auch ein variables Leistungsverhältnis. Hier können Hausbesitzer die optimale Leistung selbst regulieren.

Kaminofen mit Wassertasche in die Heizung einbinden

Ein Haus benötigt die Heizwärme nicht immer, wenn Verbraucher den Kaminofen mit Wassertasche anschüren. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Einbindung in die Heizung über einen Pufferspeicher. Der große, mit Heizungswasser gefüllte und rundherum gedämmte Behälter nimmt die Wärme der Verbrennung auf. Er hält sie bis zum Bedarf im Haus vor und gibt die thermische Energie dann an Raumheizung oder Warmwasserbereitung ab. Optimal geeignet sind hier sogenannte Schichtladespeicher, in denen sich das Heizungswasser kaum vermischt. Es lagert in verschiedenen Temperaturschichten (unten kühl, oben heiß) und gewährleistet einen effizienten Betrieb. Bei einem konventionellen Pufferspeicher vermischt sich das Heizungswasser. Es bildet eine mittlere Temperatur und die Zusatzheizung muss früher anspringen. Das senkt die Energieeffizienz und sorgt in der Regel auf für höhere Heizkosten.

Übrigens: Hat der Kaminofen mit Wassertasche nur eine geringe wasserseitige Leistung, lässt er sich auch über den Rücklauf in die Heizung einbinden. Hier erwärmt er abgekühltes Heizungswasser, das aus dem Haus zurück zum Kessel fließt. Die konventionelle Heizung muss dann weniger Leisten und mit dem Energieverbrauch sinken auch die Heizkosten.

Das folgende Video zeigt, wie ein Kaminofen mit Wassertsche funktioniert.

Wassertasche für den Kaminofen nachrüsten

In vielen Fällen lassen sich auch ältere Kamine mit dem speziellen Wärmetauscher für die Heizung ausstatten. Die Wassertasche zum Nachrüsten sitzt dann in der Regel im Abgaszug. Sie entzieht den Rauchgasen Wärme, um die Heizung zu unterstützen. Neben Aufsatz- und Standregistern kommen dabei auch sogenannte Anhängeregister zum Einsatz. Diese bestehen aus Platten, die sich außen am Ofen anbringen lassen. Sie mindern die Strahlungswärme und unterstützen somit die zentrale Heizung. Zum Einsatz kommen die Bauteile vor allem auch dann, wenn die raumseitige Leistung vom Kamin nach einer energetischen Sanierung zu hoch ist. Denn dann könnte der Ofen den Aufstellraum schnell überhitzen und der Komfort würde sinken.

Voraussetzungen für wasserführende Kaminöfen

Damit vom Kaminofen mit Wassertasche keine Gefahr ausgeht, ist seine Aufstellung mit einigen Voraussetzungen verbunden. So kommt es zum Beispiel auf die Abgasführung, die Verbrennungsluftversorgung und den Brandschutz im Haus an.

Abgase vom Ofen sind zuverlässig nach außen zu führen

Grundsätzlich müssen die Abgase der Verbrennung sicher aus dem Haus entweichen können. Nötig ist dazu ein freier Zug im Schornstein. Steht dieser nicht zur Verfügung, können Hausbesitzer auch einen Kamin nachrüsten. Zum Einsatz kommen dabei häufig Edelstahlschornsteine, die sich mit geringem Aufwand im Haus oder außen an der Fassade über das Dach führen lassen.

Übrigens: Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, den Kaminofen mit Wassertasche auch an einen bereits belegten Schornsteinzug anzuschließen. Da das bei neuen Brennwertheizungen in der Regel nicht mehr funktioniert und ein Heizungstausch in der Zukunft nicht vermeidbar ist, lohnt es sich meist gleich auf einen eigenen Zug zu setzen. Nähere Informationen bekommen Hausbesitzer dazu von einem Schornsteinfeger, der die Situation vor Ort begutachtet.

Versorgung mit Verbrennungsluft muss sichergestellt sein

Damit das Feuer im Kaminofen mit Wassertasche sauber brennen kann, benötigt es Sauerstoff. Während dieser bei vielen alten Häusern aus dem Aufstellraum kommt, ist das bei neuen Gebäuden oft nicht mehr möglich. Denn diese sind so dicht gebaut, dass über Undichtigkeiten in ihrer Hülle kaum Luft von außen nachströmen kann. Ist das der Fall, sind spezielle Verbrennungsluftöffnungen oder Anschlüsse vom Ofen an die Außenluft erforderlich. Die entsprechenden Dimensionen richten sich dabei nach der Leistung der Öfen.

Achtung: Betrieb mit Lüftung erfordert besondere Maßnahmen

Besondere Vorsicht ist bei der Kombination von Kaminöfen mit Wassertasche und Lüftungsanlagen geboten. Letztere könnten einen Unterdruck im Haus erzeugen und Abgase aus dem Ofen in den Aufstellraum saugen. Damit das nicht passiert, sind spezielle Unterdrucksicherungen oder raumluftunabhängige Kaminöfen mit Wassertasche erforderlich. Während die Sicherungen die Lüftungstechnik im Ernstfall schnell abschalten, beziehen raumluftunabhängige Öfen den Sauerstoff für die Verbrennung von außen. Sie sind darüber hinaus besonders dicht gebaut, sodass keine Abgase austreten können.

Übrigens: Die gleichen Anforderungen betreffen auch Küchenablufthauben. Zumindest dann, wenn diese mit einem Außenluftanschluss ausgestattet sind. Küchenablufthauben im Umluftbetrieb beeinflussen die Druckverhältnisse im Raum nicht. Sie lassen sich ohne Probleme verwenden.

Sichere Aufstellung vom Kaminofen mit Wassertasche

Die Aufstellung selbst muss entsprechend den Brandschutzanforderungen erfolgen. Dabei gelten folgende Mindestabstände:

  • 20 cm zu umliegenden Wänden (bei seitlichen Scheiben mindestens 65 cm)
  • 30 cm zu den seitlichen Rädern der feuerfesten Unterlage
  • 50 cm zum vorderen Rand der feuerfesten Unterlage
  • 80 cm rings um die Feuerraumtür zu brennbaren Materialien

Außerdem muss der Kaminofen mit Wassertasche auf einer feuerfesten Unterlage stehen. Diese kann entweder aus keramischen Materialien, Stahl oder Glas hergestellt sein.

Thermische Ablaufsicherung schützt vor Überhitzung

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Kaminofen mit Wassertasche Wärme an die Heizung abgibt, obwohl diese keine benötigt. Also dann, wenn der Speicher voll beladen und das Haus warm ist. Wenn das passiert, würde sich das Heizungswasser immer weiter aufheizen. Der Druck würde ansteigen und könnte daraufhin zu Schäden führen. Um diese zu verhindern, setzen Experten eine thermische Ablaufsicherung (kurz: TAE) ein. Diese öffnet beim Überschreiten einer bestimmten Vorlauftemperatur ein Ventil und leitet kaltes Trinkwasser über einen Notwärmeübertrager. Das Wasser nimmt die Wärme des Ofens auf und fließt anschließend in den Abfluss. Die Temperaturen in der Anlage stabilisieren sich und Gefahren bleiben aus.

Rücklauftemperaturanhebung für den Kaminofen

Damit das Holz im Ofen sauber verbrennt, sind hohe Temperaturen nötig. Speist der Kaminofen mit Wassertasche auch die Zentralheizung, würde das kühlere Rücklaufwasser aus dem System diese nach dem Anschüren erst einmal verhindern. Für Abhilfe sorgt hier eine sogenannte Rücklauftemperaturanhebung. Die Technik leitet heißes Vorlaufwasser in den Rücklauf, um die Heizwassertemperatur anzuheben. Ist nach einiger Zeit auch der Rücklauf aus der Anlage warm genug, fließt der Vorlauf allein in das System. Zum Einsatz kommen hier in der Regel spezielle 3-Wege-Mischventile.

Fachgerechte Planung durch einen Experten vor Ort

Um alle Voraussetzungen an einen sicheren und zuverlässigen Betrieb der Öfen gewährleisten zu können, empfehlen wir die fachgerechte Planung und Montage durch einen erfahrenen Handwerker. Ein Experte aus unserem Branchenbuch steht Hausbesitzern dabei mit Rat und Tat zur Seite. Um unliebsame Überraschungen von vornherein ausschließen zu können, lohnt es sich außerdem, das Vorhaben mit einem Schornsteinfeger zu besprechen. Dieser muss den Kaminofen mit Wassertasche ohnehin abnehmen und kann dabei wichtige Informationen und Hinweise geben.

Verschiedene Brennstoffe für den Ofen sind möglich

Viele Verbraucher verbinden den Kaminofen mit dem hohen Aufwand zum Spalten, Lagern und Nachlegen der Holzscheite. Das muss heute nicht mehr sein, denn ein Kaminofen mit Wassertasche eignet sich für zahlreiche Brennstoffe. Infrage kommen dabei neben Holzscheiten auch Pellets oder Gas. Selbst Öfen für Heizöl sind heute am Markt verfügbar. Nachhaltig und komfortabel heizt dabei vor allem der Pelletofen. Denn er setzt mit Holz als Brennstoff auf einen nachwachsenden Rohstoff, der sich in Stäbchenform vollautomatisch verheizen lässt. Ist der Kamin smart, können Verbraucher das Feuer selbst aus der Ferne problemlos starten.

Scheitholz für den Kaminofen mit Wassertasche lagern

Wer sich dennoch für Scheitholz entscheidet, sollte grundsätzlich nur trockenes Holz verfeuern. Gewährleisten lässt sich das mit der richtigen Lagerung. Diese erfolgt am besten vor dem Haus, an einer sonnigen Seite der Fassade. Während zwischen Hauswand und Holzstapel noch etwa 10 cm Platz bleiben sollten, schützen Rundhölzer oder Paletten vor aufsteigender Feuchtigkeit. Eine Plane auf dem Stapel hält Regen oder Schnee fern. Wichtig für eine schnelle Trocknung der Scheite für den Kaminofen mit Wassertasche ist eine gute Durchlüftung. So sollten die gespaltenen Scheite kreuzweise auf dem Stapel liegen.

Übrigens: Wer ausreichend Platz hat, kann das Brennholz auch in einem Holzregal lagern. Dieses lässt sich meist frei im Garten aufstellen. Im Haus sollte sich hingegen nur ein kleiner Vorrat für ein oder zwei Tage befinden. Während dieser dabei die übrige Feuchte abgeben kann, könnte zu viel nasses Holz in Innenräumen Schimmel verursachen.

Holzscheite im Kamin sicher und sauber anbrennen

Um den Kaminofen mit Wassertasche schnell und sicher anzufeuern, legen Verbraucher erst einmal 4 bis 6 Holzscheite kreuzweise übereinander in den Feuerraum. Darauf legen sie kleinere Anfeuerhölzer (zum Beispiel aus weichem Nadelholz) und einige Anzündhilfen. Sind diese entzündet, benötigt das Feuer zu Beginn viel Sauerstoff. Der Luftregler ist also voll zu öffnen. Hat sich ein stabiler Zug gebildet und die Scheite sind richtig angebrannt, lässt sich die Luftzufuhr nach den Angaben der Hersteller drosseln. Der richtige Zeitpunkt zum Nachlegen ist dann gekommen, wenn das Holz abgebrannt ist und die Flammen gerade erloschen sind.

Das Video zeigt, wie Hausbesitzer den Kaminofen mit Wassertasche richtig anschüren.

Übrigens: Zum Anfeuern von Kaminöfen darf keine alte Zeitung genommen werden. Das Verbrennen von Altpapier setzt gefährliche Luftschadstoffe wie Feinstaub, Dioxine, Teer oder krebserregende Wasserstoffe frei und ist daher verboten.

Einen Kaminofen mit Wassertasche kaufen

Wer einen neuen Kamin für die Heizung kaufen möchte, muss einiges beachten. Die nachfolgende Checkliste gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Kaminofen mit Wassertasche Kaufen Zu beachten
Funktionsumfang Welche Funktionen bietet der neue Kaminofen mit Wassertasche? Während viele Geräte nur heizen, haben andere auch integrierte Tee-Fächer oder Kochplatten.
Wirkungsgrad Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Energie der eingesetzten Brennstoffe sich tatsächlich nutzen lässt. Je besser der Wirkungsgrad eines Ofens ist, umso geringer sind die Heizkosten. Besonders hohe Werte erreicht hier übrigens der Holzvergaserofen. Dieser besteht aus zwei Brennkammern und verheizt Holz sauber und effizient.
Emissionswerte Arbeitet der Kaminofen mit Wassertasche sauber? Das erkennen Verbraucher an Angaben zu den Emissionswerten der Geräte. Wichtig ist, dass diese die zweite Stufe der 1. BImSchV einhalten. Viele Hersteller informieren darüber in den Produktunterlagen.
Leistungsangaben Die Leistung eines Ofens muss unbedingt zum Aufstellraum und zur Heizung passen. Ist sie zu hoch, könnte das Haus überhitzen. Bei zu geringer Leistung bleibt es hingegen kalt oder die konventionelle Heizung muss öfter anspringen. Für eine einfache Auswahl geben Kamin-Hersteller hier oft das Raumheizvermögen an. Dieses muss dem Raumvolumen das Aufstellzimmers im eigenen Zuhause entsprechen.
Bauart und Optik Wer einen Kaminofen mit Wassertasche kaufen möchte, hat heute eine besonders große Auswahl. Diese erstreckt sich über einfache Schwedenöfen bis hin zu Wärme speichernden und einzigartigen Specksteinöfen. Selbst hängende Kamine sind heute am Markt erhältlich.
Preise für den Kamin Natürlich spielt auch der Preis für einen Kamin eine wichtige Rolle. Denn dieser muss ins Budget passen. Aufschluss gibt hier der Vergleich verschiedener Geräte. Wer sich mehrere Angebote erstellen lässt, kann sich anschließend für das beste entscheiden und oft viel Geld sparen.
Erfahrungen von Freunden und Bekannten Wer einen neuen Kaminofen mit Wassertasche kaufen möchte, sollte auch Freunde und Bekannte um Rat bitten. Unter Umständen haben diese bereits eigene Erfahrungen und können bestimmte Produkte empfehlen.

Damit ein Kaminofen mit Wassertasche lange Zeit für Zufriedenheit sorgt, sollten Verbraucher auf überstürzte Entscheidungen verzichten. Besser ist es, verschiedene Geräte zu prüfen und mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen abzugleichen. Die Beratung durch Experten aus der eigenen Region kann dabei sehr hilfreich sein.

Vorteile und Nachteile vom Kamin für die Zentralheizung

Ein Kaminofen mit Wassertasche kann die Energie der eingesetzten Brennstoffe effizient ausnutzen. Er schafft eine romantische Stimmung im Haus, einen hohen Heizkomfort und sorgt darüber hinaus auch für sinkende Heizkosten. Möglich ist das vor allem, da er auch die konventionelle Heizung unterstützt. Diese muss weniger arbeiten und hält dadurch meist auch länger. Da Kaminöfen den Verbrauch fossiler Rohstoffe reduzieren und selbst CO2-neutral arbeiten, schonen sie auch die Umwelt. Nachteilig ist vor allem der hohe Preis zur Anschaffung der Technik. Hausbesitzer müssen oft einen Schornstein nachrüsten und in jedem Fall ausreichen Platz für den benötigten Pufferspeicher bereithalten. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick:

Vorteile vom Kaminofen mit Wassertasche Nachteile vom Kaminofen mit Wassertasche
hohe Behaglichkeit durch Strahlungswärme hoher Preis zur Anschaffung
romantische Atmosphäre durch Flammenspiel eigener Schornstein ist meist nötig
niedrige Heizkosten durch günstige Brennstoffe Platz für Technik wie Pufferspeicher
schonender Betrieb für die alte Heizung Aufwand für Betrieb und Reinigung
klimafreundlich und ressourcenschonend  

Die Tabelle zeigt, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen. Ob ein Kaminofen mit Wassertasche das richtige ist, müssen Hausbesitzer jedoch von Fall zu Fall entscheiden.

Kosten und Fördermittel für einen wasserführenden Kaminofen

Wie viel ein Kaminofen mit Wassertasche kostet, lässt sich nicht pauschal sagen. Denn die Preise hängen stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Sind Schornstein und Pufferspeicher bereits vorhanden, fallen die Ausgaben oft deutlich günstiger aus. Soll ein besonders exklusiver Ofen zum Einsatz kommen, sorgt das hingegen für höhere Preise. Die nachfolgende Liste gibt einige Richtwerte für die überschlägige Planung:

  • Kaminofen mit Wassertasche: 1.000 bis über 5.000 Euro
  • Montage und Installation: 500 bis 1.000 Euro
  • Schornstein nachrüsten: 1.500 bis 2.500 Euro
  • Pufferspeicher und Zubehör: 1.000 bis 3.000 Euro
  • Wassertasche nachrüsten: 500 bis 1.000 Euro

Wie hoch die Kosten für einen Kaminofen im Einzelfall sind, verrät das Angebot von einem Ofensetzer oder Heizungsbauer aus der eigenen Region.

Hohe Zuschüsse für Pellet-Kaminöfen mit Wassertasche vom BAFA

Wer einen Pellet-Kaminofen mit Wassertasche kaufen möchte hat Glück. Denn für diese Geräte gibt es eine staatliche Förderung. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten Bauherren und Hausbesitzer dabei mindestens 2.000 Euro. Wichtig ist, dass sie die Mittel vor der Auftragsvergabe an einen Handwerker über das BAFA-Onlineportal beantragen. Im Neubau müssen die Öfen außerdem mit einem Partikelabscheider ausgestattet sein. Haben diesen auch Kamine zum Einbau in ein bestehendes Gebäude, steigt die Förderung auf mindestens 3.000 Euro an.

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