Heizung, Heizungsarten, Technik

Energiemonitor – ein Messgerät für Energiekosten

In den letzten 10 Jahren hat sich der durchschnittliche Strompreis in Deutschland nahezu verdoppelt (Quelle: VERIVOX Verbraucherpreisindex Strom). Mit der zunehmenden Belastungen für die Haushaltskasse wird es dabei immer wichtiger Energiekosten zu sparen. Eine günstige Möglichkeit dafür, ist der Energiemonitor – ein Energiekosten-Messgerät. Wir haben Daniel Fernandez-Ruiz, Geschäftsführer von Smart-Cost danach gefragt, was Energiemonitoring ist, wie ein Energiekosten-Messgerät beim Sparen hilft und welche Voraussetzungen es für die Installation eines Energiemonitors gibt. Eine Zusammenfassung sehen Sie im Video und am Ende des Artikels.

Energiemonitor – ein Messgerät für Energiekosten
© karepa - Fotolia.com

Kurzvorstellung Daniel Fernandez von Smart-Cost   

eccuro: Hallo Herr Fernandez-Ruiz, bitte stellen Sie sich doch kurz vor!

Daniel Fernandez-Ruiz: Hallo, ich bin Daniel Fernandez-Ruiz, Gründer und Geschäftsführe von Smart-Cost. 

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Bei uns finden Sie den richtigen Ansprechpartner für Ihr Projektanliegen.

Smart-Cost bietet privaten und gewerblichen Kunden neue Energiemonitoring Technologien an. Für uns ist es wichtig, dass unsere Kunden einen bewussteren Umgang mit ihren Energieverbrauch lernen. Durch die automatische Reduzierung der CO² Emissionen, trägt jeder seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Was ist Energiemonitoring?

eccuro: Mit SmartMetering oder Energiemonitoring wandern Begriffe in den Alltag, die für viele völlig unbekannt sind. Was ist Energiemonitoring genau?

Daniel Fernandez-Ruiz: Energiemonitoring ermöglicht es den eigenen Energieverbrauch und die Energiekosten privat oder im Unternehmen selbst zu überwachen. Nicht nur der Gesamtverbrauch eines Gebäudes, sondern auch einzelne Messpunkte (PhotovoltaikWärmepumpeBHKW oder einzelne Elektrogeräte) und auch Temperaturen, werden mit Energiemonitoring erfasst.

Wie hilft ein Energiemonitor als Energiekosten-Messgerät dabei Strom zu sparen?

eccuro: Ein Energiemonitor hilft also dabei den tatsächlichen Stromverbrauch sichtbar zu machen. Wie kann das Energiekosten-Messgerät aber dabei helfen auch Stromkosten zu sparen? Haben Sie eventuell auch ein Praxisbeispiel dafür?

Daniel Fernandez-Ruiz: Energiemonitoring gibt Ihnen von Anfang an, ein neues Gefühl für den eigenen Energieverbrauch und den entstehenden Energiekosten. Sie lernen dadurch einen bewussteren Umgang mit ihren Energieverbrauch und sparen bis zu 25% nur durch die eigene Kontrolle.

Stellen Sie sich vor, es wurde das Licht oder ein Elektrogerät vergessen auszuschalten und es wird erst am nächsten Tag bemerkt. Auch unsichtbare Energielecks können erst bei der Stromabrechnung bemerkt werden, wobei man noch nicht genau weiß, welche Ursache das Energieleck hat. Das alles kann mit Energiemonitoring nicht passieren.

Voraussetzungen für ein Energiemonitoring-System

eccuro: Energiemonitoring hört sich zunächst einmal nach viel Technik an. Gibt es bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um so ein System im eigenen Haus zu installieren?

Daniel Fernandez-Ruiz: Das System wird einfach an die Phasenkabel am Zähler oder Schaltschrank angeschlossen oder bei den neuen digitalen Zähler, wird einfach nur ein optischer Sensor am Led angebracht. Daher ist Energiemonitoring in jedem Gebäude möglich.

Expertentipp zum Energiekosten sparen mit dem Energiemonitor

eccuro: Die Ergebnisse des Energiemonitoring geben einen ersten Einblick über den tatsächlichen Verbrauch. Wie sind diese Daten zu werten um auch wirklich Energiekosten einsparen zu können?

Daniel Fernandez-Ruiz: Man kann zunächst schauen, wie viel man selbst im Vergleich zum Durchschnitt verbraucht. Einsparungspotential herrscht immer, aber wie hoch das Potential liegt, kann man mit Energiemonitoring herausfinden. Auch um sich Einsparungsziele zu setzen und einen Vergleich zu den Vormonaten oder dem Vorjahr zu haben, eignet sich das System ideal.

Fazit und Zusammenfassung

Energiemonitoring beschreibt das Messen und Dokumentieren von Energieverbräuchen. Daniel Fernandez-Ruiz, Geschäftsführer von SmartCost und Experte im Bereich Energiemonitoring, sieht den großen Vorteil dabei in der Überwachung und Darstellung der Stromverbräuche. Energiemonitoring hilft dabei einen bewussteren Umgang mit seinen Energieverbrauch zu lernen, seine Kosten im Blick zu haben und aktiv am Klimaschutz mitzuwirken.

Energiemonitoring-Systeme oder auch Energiekosten-Messgeräte können einfach installiert werden und sind damit in jedem Gebäude möglich. 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Daniel Fernandez-Ruiz für den sehr guten Überblick zum Thema Energiemonitoring. 

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